German poem
Der Federkiel
by Gustav Sack (1885–1916)
Gleich einem umgestülpten Glas, das von der Lerchen Liederschlag in endlosem Bibrieren tönt, hängt nun der Himmel jeden Tag über dem strotzend fetten Gras.
Doch mir ward diese blaue Welt feindlich zu einem Satyrspiel, das meiner Nöte lächelnd höhnt und mich gleich einem Federkiel in seinen losen Händen hält.