German poem
Umsonst
by Gustav Sack (1885–1916)
Es hilft dir nichts, du bist dir ewig gleich, und wenn du auch in jede Pfütze rennst und dich mit jedem Lumpen Bruder nennst, es hilft dir nichts, du bist doch rein und reich
und bleibst in deiner Pöbel-Trunkenheit, in deinem schmerzlichen Dich selbst Verachten und deinem aberwitzigen Narrentrachten ein goldnes Rad im Spiele der Notwendigkeit.