German poem
Sprich zum Neider meines Meisters
by Hafis (1326–1389)
Sprich zum Neider meines Meisters: »Billige das Böse nicht,
Weil dir sonst der Lauf der Zeiten Böses nur als Lohn verspricht.«
Sprich nicht streitend: »Ich besitze Überschwenglichen Verstand,
Und doch gibt der Herrschaft Zügel Nie das Loos mir in die Hand.«
Ward die Welt auch reich geschmücket Für die Blicke Dschem's; allein
Das Juwel des Wunderbechers Tauschte er um sie nicht ein.
Fielen Pfeile auch vom Himmel – Gott bewahre uns davor! –
Die den Eingang mir verwehrten In sein hochgeweihtes Thor,
Bei den Gnaden, die mir reichlich Mein Hădschī Kăwām erwies!
Nie gestattete sein Hochsinn, Selbst wenn es ihm nützte, dies.
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