German poem
Gott birgt sein helles Licht in Wolck und Schatten ein
by Hans Assmann von Abschatz (1646–1699)
Gott birgt sein helles Licht in Wolck und Schatten ein/ Des Menschen blödes Aug' erblindet für dem Schein Der göttlichen Gericht und uns verborgnen Wege; Drum wohl mir/ wenn ich mich zu seinen Füssen lege/ Und mehr nicht/ als vergönnt/ zu wissen bin bedacht/ Denn fühl ich seinen Strahl in tieffster Mitternacht.
More by Hans Assmann von Abschatz
- Gleiche Straffe gleicher Sünden
- Glücke wird gar selten alt
- Gold und Eisen- Schwerdt und Geld
- Gold-Hunger- schnöder Durst nach ungewissen Güttern
- Gott lebt: was trauren wir. Er lebet uns zum Besten
- Gott liebt/ drum straffet er: Wir würden- uns gelassen
- Gott lockt mich offtermahls gleich einer treuen Henne
- Gott- der dich lieben Sohn den Eltern hat gegeben