Versos German Johann Georg Jacobi Sehnsucht

German poem

Sehnsucht

by (1740–1814)

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Was hab' ich, gutes Mädchen! Als jenes kleine Feld Um dein geliebtes Städtchen, Mir eine ganze Welt? Der andern acht' ich wenig; Da traur' ich, wie verbannt! Dein König ist mein König, Dein Land mein Vaterland.

Die ersten grünen Haine Sind dort, wo Liebchen geht; Die Luft ist erst die meine, Die sich um sie gedreht. O, wann begrüß' ich wieder Dein Städtchen, meine Welt, Und höre Lerchen-Lieder Auf deinem kleinen Feld,

Und sehe Morgen-Schimmer Bey dir, und hellen Tag? O denke nur, daß immer, In jedem Glocken-Schlag, Des Wiedersehns Minute Durch meine Seele schallt, Weil, ach! in deinem Blute Mein eignes Leben wallt!