Versos German Johann Karl Wilhelm Geisheim Aschermittwoch

German poem

Aschermittwoch

by (1784–1847)

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Kehrst du nie mit bangem Herzen, Nie in Reue, nie in Schmerzen Aus des Lebens Lust und Glück In dein stilles Haus zurück?

Überselig reine Seele, Sonder Vorwurf, sonder Fehle, Die nur wandelt in dem Licht, Du bedarfst der Buße nicht!

Aber sieh nur, wie beklommen All’ die frommen Pilger kommen, Die sich, schlagend an die Brust, Ihres Fehles sind bewußt.

Scheuest du, dich selbst zu fragen, Deiner Schuld dich anzuklagen, Deine Freud’ ist dann ein Spott, Deine Seele nicht in Gott.