Versos German Johann Peter Hebel Neujahrswunsch des Wochenblattträgers 1812

German poem

Neujahrswunsch des Wochenblattträgers 1812

by (1760–1826)

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Als wenns nie da gewesen wär, Ist wieder eins hinunter, Begraben in das tiefe Meer, Bei Fusel und Burgunder.

Bei Saitenspiel, Pistolenschuß Und krachenden Petarden, Bei Händedruck und Liebes-Kuß In Sälen und Mansarten. S’hats wohl verdient das gute Jahr Für viele schöne Gaben, Daß wir an seiner Todten-Bahr Valet getrunken haben.

Was will ich lange Seiten voll Sie alle recitiren, Ich hoff, das liebe neue soll Sie selber repetiren.

Mit Blüthen war der März geschmückt, Mit Blüthen der Oktober, Manch Kindlein in der Wiege liegt, Mit Bäcklein wie Zinnober.

Vor allem ist der liebe Wein Nach Herzenswunsch gerathen, Und mancher schmollt im Kämmerlein, Und zählet die Dukaten.

An unser einen kommt es spät, Auch etwas zu erhaschen, Und wenn man auf der Gasse geht, Zu klimpern in den Taschen.

Doch was mir werden soll, das war In guter Hand indessen, Ich weiß, das gabenreiche Jahr Hat mich nicht ganz vergessen.