Versos German Johann Rist An einem schönen Frühlingstage

German poem

An einem schönen Frühlingstage

by (1607–1667)

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Nun sich Himmel und Erd' erfreut In der lieblichen Frühlingszeit, Nun die Vögelein stimmen an Das die Menschen ergetzen kan; Nun die Flüsse so sanft und fein Wiedrum schleichen ins Meer hinein, Nun der Winter sich gibt zur Ruh' Und die Wärme nimmt täglich zu; Nun die Bäume gleich schwanger stehn, Und die Blumen sich lassen sehn, Nun die flüchtigen Thier im Wald Artig springen und tanzen bald; Ist der Mangel an denen doch, Die nur lieben des Krieges Joch Und nicht suchen des Friedens Ziel; Menschen halten das Widerspiel.