Versos German Johann Wolfgang von Goethe Kunst die spröden zu fangen

German poem

Kunst die spröden zu fangen

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Oft führt’ ich sie zum Hayne, Und war mit ihr alleine; O wie war ich erfreut! Ist je ein Paar alleine, Ist Amor niemals weit

Du brauchst nicht scharf zu zielen, Die Brust ist ohnbewehrt. Ich hab’ ihr, wie im Spielen, Gar manches schon gelehrt, Was ohne sich zu fühlen, Kein junges Mädgen hört.

Und kraftlos sank ihr Haupt zurükke. Erst irrten unbestimmt die Blikke Umher, und fielen dann auf mich, Und eilten weg, und kamen wieder. Sie lächelte und schlug die Augen nieder, Ihr fühlbar Herz empörte sich, Und schikte brennendes Verlangen In ihren Busen, auf die Wangen, Die Wangen glühten, und der Busen stieg. Da rief ich: Sieg! Sieg, Amor, Sieg!