Versos German Karl May Das heilige Land

German poem

Das heilige Land

by (1842–1912)

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Siehst du die Berge kahl sich legen Fernhin, so weit das Auge reicht? Ein Schreien ists um Thau und Regen, Und Gott, der Herr, erhörts vielleicht.

So liegt vor seinem Angesichte Der Orient in heißem Flehn Und fordert von der Weltgeschichte Sein Recht, sein geistig Auferstehn.

Und dieses Recht, es gilt auf Erden; Es werde ihm von uns gebracht: Sobald wir wahre Christen werden, Ist er mit uns vom Tod erwacht.