German poem
Der biber iſt rilich̾ vil dāne genv̊ge h̾rē ſchinē
Der biber iſt rilich̾ vil dāne genv̊ge h̾rē ſchinē· ſo man in iaget ſo kan er ſich vf hohe milte pinē· dvr dc im v̾ſwinē· ſoꝛge vn̄ er habe zerflúhte pfliht· er bîſſet abe ſin geil vn̄ lat es vallē zeiner miete· vúr dc man in niht ſv̊che mer in holze noch ī riete· we der edeln diete· dú niht an ſine tvgende ſiht· ſwen des g̾ndē kvmb̾ iage darvf er ſich v̾ſinne wol· dc er milteklichen zol· v̾rere an dē geiegde· ê mā beginne ſv̊chē in mit laſtlich̾ klegde· zen eren fliehe er ſam d̾ wilde ein húrne zeiner megde· dvr ein krank getregde· laze er ſich ſchāde vahen niht·
More by Konrad von Würzburg
- Das die milten also fruͤge sterbent· die nah prise werbent
- Dem adelarn vō rome w̾deklichē iſt gelv̄gē
- Dem adelarn von rome werdeklichen ist gelvngen
- Der biber ist rilicher vil danne genv̊ge herren schinen
- Der karge riche vert von hus
- Der mîssener hat sanges hort in sines herzen schrine
- Der mîſſener hat ſanges hoꝛt in ſines h̾zen ſchꝛine
- Der nît sin vas vil tvnkel verwet als ein bleich gehilwe