German poem
Genúhtig man an ſippeſchefte pꝛuͤue· in dem ſinne
Genúhtig man an ſippeſchefte pꝛuͤue· in dem ſinne· wie din getrúwer dieneſt vn̄ din lúterliche mīne· frunde genv̊g gewinne· die zv̊ dir in der noͤte traben· ein trut geſelle iſt beſſer danne vil vnholder mâge· da vō dv flîſſeklichē deſ mit dinē dienſte lage· d̾ ſich bi dir wage· ſo dich die ſoꝛge alvmbe grabē· ob er ſi gereinet dir ſo luter im ǒch dinen ſin· ſo dc dv dich wider in· voꝛ allem meine ſchvmeſt· dē frúnt dv lange ſv̊cheſt e dv zim dē wer gerumeſt· er wirt vnſanfte fvndē vn̄ behaltē aller kvmeſt· helfe dv v̾ſvmeſt· wilt dv niht gv̊tē frúnt behabē·
More by Konrad von Würzburg
- Einen kargen wilent des bevilte· dc ein man ſich milte
- Frowe aller froͤide ich lobe an dir dc dv dē got gebere
- Frowe aller froͤide ich lobe an dir dc dv den got gebere
- Genúhtig man an sippeschefte pruͤue· in dem sinne
- Got herre ân anegenge vnd ǒch an ende almehtig got
- Got herre was dv wunders an dir selben hast geschiket
- Got h̾re ân anegenge vn̄ ǒch an ende almehtig got
- Got h̾re was dv wunders an dir ſelben haſt geſchiket