Versos German Ludwig Rellstab Allgemeines Deutsches Kommersbuch:31

German poem

Allgemeines Deutsches Kommersbuch:31

by (1799–1860)

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6. Des Preußen Stern soll weithin hell erglänzen, des Preußen Adler schweben wolkenan, des Preußen Fahne frischer Lorbeer kränzen, des Preußen Schwert zum Siege brechen Bahn. Und hoch auf Preußens Throne im Glanz von Friedrichs Krone beherrsche uns ein König stark und mild, und jedes Preußen Brust sei ihm ein Schild!

1. Ich hab ein=en mu=ti=gen Reiter ge=kannt, der er schwang sei=ne Klin=ge mit kräf=ti=ger Hand und

wußte sein Roß zu re=gie=ren; wußte die Scharen zu füh=ren. Er ritt in den Schlachten wohl

im=mer vor=auf, „Hurra!“ so rief er, „frisch auf, frisch auf! wir fech=ten fürs hei=li=ge Va=ter=land!“ —- Den mu=ti=gen Reiter, den hab ich ge=kannt, den mu=ti=gen Reiter, den hab ich ge=kannt!

2. Ich hab einen mächtigen Feldherrn gekannt, der wußte den Tod zu verachten; der Sieg war an seine Fahne gebannt, er war der Löwe der Schlachten. Er leuchtete vor wie ein strahlender Stern, dem folgten wir treu, dem folgten wir gern, ihm war unser Herz von liebe entbrannt —- |: Den mächtigen Feldherrn, den hab ich gekannt. :|

3. Wir haben den Helden der Freiheit gekannt, er hat sich auf Lorbeern gebettet; wir haben ihn Vater Blücher genannt, uns alle hat er gerettet. Die fränkischen Ketten, er riß sie entzwei, er machte das Vaterland glücklich und frei; nun ist er gestorben und ruht unterm Sand, —- wir haben den Helden der Freiheit gekannt.

1. Ich hab mich ergeben mit Herz und mit Hand, |: dir, Land voll Lieb und Leben, mein deutsches Vaterland! :|

2. Mein Herz ist entglommen, dir treu zugewandt, du Land der Frein und Frommen, du herrlich Hermannsland!

3. Will halten und glauben an Gott fromm und frei; will Vater= land, dir bleiben auf ewig fest und treu!

4. Ach Gott, thu erheben mein jung Herzensblut zum frischen, freudgen Leben, zum freien, frommen Mut!

5. Laß Kraft mich erwerben in Herz und in Hand, zu leben und zu sterben fürs heilge Vaterland!

1. Ick weit ei=nen Eik=bom, de steiht an de See, de Nurdstorm, de brust in sin Knäst; stolz reckt hei de mäch=ti=ge Kron in de Höh, so ist dat all du=send Johr west;