Versos German Marie Eugenie Delle Grazie Leopardi! Deine Augen

German poem

Leopardi! Deine Augen

by (1864–1931)

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Leopardi! Deine Augen Folgen mir, wohin ich geh’, Dieser Blick, so tief, wie deiner Seele hoffnungsloses Weh!

Diese Stirn, die schmerzgeadelt, Was du sangst, so herb erzählt, Daß sie selbst des Lorbeers Krone Nur beschattet, nicht erhellt!

Immergrüne Eichen rauschen Dir zur Seite und das Licht Strömt in warmen, gold’nen Fluthen Schmeichelnd über dein Gesicht –

Doch es küßt nur eines Lächelns Schmerzliche Entsagung wach, Das um deine Lippen zittert, Trostlos, wie ein heimlich „Ach!“

Dieses Lächeln, das uns Allen Eigen, sei’s auch noch so stumm, Seit die erste Menschenlippe Bang zum Himmel schrie: „Warum?!“