German poem
Ach, wie lange muß ich warten
by Max Dauthendey (1867–1918)
In dem Gartengange, Um die funkelroten Blüten Der Hibiskushecken Flattern Falter aus Verstecken, Die sich froh im Liebesdrange Spielend fangen und sich necken. Ach, wie lange Muß ich andere glücklich sehen Und muß warten! Darf, der Wolke gleich, Im besonnten Garten Nur als Schatten gehen. – Wie die Wolke bleich.