German poem
Der Regen scheint besessen
by Max Dauthendey (1867–1918)
Ich hör' den Regen dreschen Und übers Pflaster fegen. Der Regen scheint besessen Und will die Welt auffressen.
Ich muß mich näher legen Ins Bett zu meiner Frauen. Wird sich ihr Äuglein regen, Kann ich ins Blaue schauen.
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- Der Mond, der die Welt sich gern unwirklich macht
- Der Mond, der ohne Wärme lacht
- Der Mund im Vollmond scheut sich nicht
- Der Regen im Blattwerk
- Der Regen schlägt das Haus mit Ruten
- Der Schatten sieht die Gärten bedrohlich finster an
- Der Schlaf kommt nur als Maske über mein Gesicht
- Der Schrei der Abendstunde