German poem
Ein Aufschrei
by Max Dauthendey (1867–1918)
Ein Aufschrei steckt in meiner Brust, Es schreit aus mir die Heimwehlust. Und wie ein Sterbender sich streckt, Mein Geist sich nach der Heimat reckt. Er will nichts sehn, nichts hören mehr, Die Fremde ist ihm menschenleer. Die fremden Worte sind ihm Last, Die fremde Luft mein Atem haßt. Gefangenschaft macht grau mein Haar. O Leben, das mich einst gebar, Laß mich zur Heimat! Hör' den Schrei. Allmacht des Lebens, mach' mich frei.
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- Du ziehst durch mein Leben wie ein spiegelnder Fluß
- Durch den hohen Park ging der Zug der Sterne
- Eilt euch, eil' dich, die Bäume blühen!
- Ein altes Herbstblatt fliegt im Acker auf
- Ein Augenblick hat da geglüht
- Ein einziger Acker war am Weg, wo heftig Grillen sangen
- Ein heiliger Gruß
- Ein Herz auch der Fischhaut schnell schlägt