Versos German Max Dauthendey Ich warte auf mein Blut

German poem

Ich warte auf mein Blut

by (1867–1918)

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Wie um Kartoffeln, die dumpfen, Im Keller mit bleichem Keim Werden die Tage nicht heller, Kommt mir mein Blut nicht heim.

Mein Blut lief auf die Gassen, Im Leib war's zu allein, Es wollte zu seinem Weib Und in ihr Herz hinein.

Ich liege wie bei Leichen, Ich warte auf mein Blut, Das rennt auf Steine sich hart, Weil in ihm die Sehnsucht nicht ruht.