German poem
Mein Lieb steht unter seiner Tür
by Max Dauthendey (1867–1918)
Glocken wandern von Haus zu Haus Und teilen Freudenkleider aus. Mein Lieb steht unter seiner Tür, Seligkeit schmückt sie wie Sommerzier.
Die Glocken haben Wege gebaut, Und alle Wege frohlocken laut. Mir läutet das Blut wie ein Glockenschwarm, Alle Wege führen in meinen Arm.