German poem
Und der Regen fällt
by Max Dauthendey (1867–1918)
Heut, ums Haus herauf, Geht die Sonn' nicht auf. Regen auf den Steinen, Ihre Bäcklein weinen. Berglein und die Hecken Voller Tränen stecken. Kein Ding hält am Ort, Nebel trägt es fort. Weinend kommt die Stund, Lebwohl sagt der Mund. Und die Trän' sagt: bleib! Und das Herz im Leib Dreht sich schluchzend um, Nur der Fuß geht stumm. Weiter rollt die Welt, Und der Regen fällt.
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- Und Asche werden alle Wünsche bald
- Und auch den Äckern gingen Augen auf
- Und bin der Ärmste von der Welt
- Und deine Füße steigen in mein Bett
- Und der Wind hat sich aufgemacht
- Und die Welt ward mein eigen
- Und es erschienen alle Rosen vor der Tür nach einer Nacht
- Und immer geiler der Holunder im Dunkelgrünen blüht