Versos German Max Dauthendey Weil's Frühling ist, Frau Dauthendey

German poem

Weil's Frühling ist, Frau Dauthendey

by (1867–1918)

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Die Schmetterlinge saßen gut Frau Dauthendey am Frühlingshut, Und jeder sprach: »Ich bin so frei, Weil's Frühling ist, Frau Dauthendey.«

Maikäfer saßen mehr abwärts Hinterm Korsett an ihrem Herz, Und jeder sprach: »Ich bin so frei, Weil's Frühling ist, Frau Dauthendey.«

Ihr fielen Blumen in den Schoß, Es blühte dort bald klein und groß, Und jede sprach: »Ich bin so frei, Weil's Frühling ist, Frau Dauthendey.«

Doch sie schickt Schmetterlinge fort, Und bricht selbst Maikäfern das Wort, Spricht: »Blüten seid mir einerlei, Im Frühling braucht mich Dauthendey.«