German poem
Du, der die Schlange uns gesellt in Eden
by Omar Khayyām (1048–1131)
Du, der die Schlange uns gesellt in Eden Und uns umstrickt mit der Versuchung Fäden! Die Sünden, welche wir begehn im Leben, Vergib uns, wie wir dir vergeben!
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- Du baust auf Hoffnungen, der Allzurasche?
- Du bist der Gebieter, du lenkst das Geschick der Lebenden und der Toten
- Du fragst, was diese Welt sei? Wohl! ich will dich nicht betrügen
- Du willst, ich soll mit einem Wort dir, was der Mensch ist, sagen?
- Du, nach dem die Welt, die ganze, unaufhaltsam strebt und ringt
- Ein armer Verliebter ist, wie ich, einst dieser Krug von Lehm gewesen
- Ein Berg selbst tanzte vor Lust, wenn mit Wein er würde begossen
- Ein Götzendiener der Liebe bin ich, kein gläubiger Gottverehrer