German poem
Keiner ist, der in der Dinge Urgrund jemals eingedrungen
by Omar Khayyām (1048–1131)
Keiner ist, der in der Dinge Urgrund jemals eingedrungen, Der sich über seines Wesens Grenze je hinausgeschwungen; Jeden, Lehrer oder Schüler, wenn mein Geist es recht ermißt, Unzulänglich find' ich jeden, der vom Weib geboren ist.
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- Jüngst aus dem Buch der Liebe zog ich eben mir ein Los
- Kaum daß der Ruhe wir am Lebensquell
- Kein Hügel soll auf meinem Grab sich erheben
- Keiner hat vom Weltgeheimnis je den Schleier noch gehoben
- Klag nicht den Himmel dafür an, daß Qual
- Lang wurden Irems Garten und Palast
- Laßt einen Tropfen, eh' das Glas wir leeren
- Läßt es denken sich? Derselbe, der des Bechers Schönheit schuf