German poem
Werbung
Durch Hoffen und durch Warten wird Der Sinn gemein. Du Holde! Frag nicht lang! Will dich befrein.
Auf junge Blüten fällt Nacht: nicht so wunderbar, Wie gegen deinen Hals Dämmert dein Haar.
Dein Auge fragt: Mein Wort Klang fremd: es klang doch rein. Oh, ich will ewig fremd Deinem Bangen sein.
Das Müssen und das Leiden schenkt Kein Abend so klar. Demütig reicht die Freude Den Becher dar.