Versos German Otto Erich Hartleben Die Stätte, wo ein Glück zerfiel

German poem

Die Stätte, wo ein Glück zerfiel

by (1864–1905)

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Die Stätte, wo ein Glück zerfiel, bleibt ohne Frucht für alle Zeiten. Stumm, ohne Hoffnung, ohne Ziel sollst du die Bahn hinuntergleiten

und fluchen jenem Flammenmorgen auch fluchen ihr, die dich geliebt, denn ohne sie blieb dir verborgen dies Wissen, dass es Selge giebt.

Dich quälte diese kalte Öde, des Herzens jähe Leere nicht. Ja! Nur wer ewig blind und blöde, wer nie geschaut das heilge Licht,

wem nie ein unbarmherzger Thor erzählt vom Blüthenglanz hinieden, nur er, der nie ein Glück verlor, ist glücklich – eins mit sich – zufrieden.