German poem
Freistatt
by Otto Ernst Schmidt (1862–1926)
Was die Flügel regt im Blauen, Was die Füße hebt im Staub, Hat ein Dach und einen Frieden Unter dieses Gartens Laub.
Keines weicht vor meinen Schritten; Jedes weiß: hier ist ein Hort. Zwischen uns ein still gegebnes Und ein still verstandnes Wort.
Was der Welt du gibst an Liebe, Findet holden Widerhall. Horch, o horch: seit gestern abend Wohnt sie hier—die Nachtigall!