Versos German Paul Heyse Ancona

German poem

Ancona

by (1830–1914)

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Zeigst du dich denn noch immer deutschen Dichtern Im schlimmsten Licht? Es wälzte Nebelmassen Auch mir Scirocco durch die schmutz'gen Gassen, Und selbst der Bau Trajans stand grau und nüchtern.

Was fabelt hier von schönen Fraungesichtern Das Reisebuch? Zu diesen fieberblassen, Verkommnen Weibern will das Lob nicht passen; Als ahnten sie's, so gehn sie stumm und schüchtern.

Doch ferne sei's, von deinem trübsten Tage Auf all die hellen, die dir blühn, zu schließen Und Leopardis Heimatflur zu schelten,

Gleich ihm, dem hohen Genius der Klage, Dem, was ihm selbst versagt war zu genießen, Das Glück der Welt, als Irrwahn mußte gelten.