Versos German Rainer Maria Rilke Sankt Petersburg

German poem

Sankt Petersburg

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Damals als wir mit den glatten Trabern (schwarzen, aus dem Orloffschen Gestüt)--, während hinter hohen Kandelabern Stadtnachtfronten lagen, angefrüht stumm und keiner Stunde mehr gemäß--, fuhren, nein: vergingen oder flogen und um lastende Paläste bogen in das Wehn der Newa-Quais,

hingerissen durch das wache Nachten, das nicht Himmel und nicht Erde hat,-- als das Drängende von unbewachten Gärten gärend aus dem Ljetnij-Ssad aufstieg, während seine Steinfiguren schwindend mit ohnmächtigen Konturen hinter uns vergingen, wie wir fuhren--:

damals hörte diese Stadt auf zu sein. Auf einmal gab sie zu, daß sie niemals war, um nichts als Ruh flehend; wie ein Irrer, dem das Wirrn plötzlich sich entwirrt, das ihn verriet,

und der einen jahrelangen kranken gar nicht zu verwandelnden Gedanken, den er nie mehr denken muß: Granit-- aus dem leeren schwankenden Gehirn fallen fühlt, bis man ihn nicht mehr sieht.