German poem
Wem sind wir nah. Dem Tode oder dem
Wem sind wir nah? Dem Tode oder dem, was noch nicht ist? Was wäre Lehm an Lehm, formte der Gott nicht fühlend die Figur, die zwischen uns erwächst. Begreife nur: das ist mein Körper, welcher aufersteht. Nun hilf ihm leise aus dem heißen Grabe in jenen Himmel, den ich in dir habe: daß kühn aus ihm das Überleben geht. Du junger Ort, der tiefen Himmelfahrt. Du dunkle Luft voll sommerlicher Pollen. Wenn ihre tausend Geister in dir tollen, wird meine steife Leiche wieder zart.
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- Wenn ich Dir ernst ins Auge schaute
- Wenn wie ein leises Flügelbreiten
- Wenns Frühling Wird