German poem
Wenn wie ein leises Flügelbreiten
Wenn wie ein leises Flügelbreiten Sich in den späten Lüften wiegt, – Ich möchte immer weiter schreiten Bis in das Thal, wo tiefgeschmiegt An abendrothe Einsamkeiten Die Sehnsucht wie ein Garten liegt.
Vielleicht darf ich dich dorten finden, Und zage wird dein erstes Mühn Die wehen Wünsche mir verbinden, Du wirst mich führen tief ins Grün – Und heimlich werden weisse Winden An meinem staubigen Stabe blühn.