German poem
Xii
Schon blinzt aus argzerfetztem Laken der holde, keusche Götternacken der früherwachenden Natur, und nur in tiefentiegnen Talen zeigt hinter violetten, kahlen Gebüschen sich mit falschem Prahlen des Winters weiße Sohlenspur.
Hin geh ich zwischen Weidenbäumen an nassen Räderrinnensäumen den Fahrweg, und der Wind ist mild. Die Sonne prangt im Glast des Märzen und zündet an im dunkeln Herzen der Sehnsucht weiße Opferkerzen vor meiner Hoffnung Gnadenbild.