German poem
Daß das Weib sich nicht beklage
by Robert Burns (1759–1796)
Daß das Weib sich nicht beklage Ueber Unbeständigkeit; Daß die Männer wankend werden In der Liebe, mit der Zeit. Blickt umher in der Natur: Alles ew’ger Wechsel nur, Muß der Mann in dieser Spur Nicht auch gehen? Seid gescheidt!
Seht Ihr Wind und Wolken gehen? Ebb’ und Fluth im ew’gen Meer? Sterne auf- und untergehen Und der Tage flüchtig Heer Weßhalb soll der arme Mann Kämpfen gegen ew’gen Plan? Sei er treu, so lang’ er kann – Ihr könnt selber ja nicht mehr! –