Versos German Rudolf von Neuenburg Gewan ich ze minnen ie gv̊ten wan

German poem

Gewan ich ze minnen ie gv̊ten wan

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Gewan ich ze minnen ie gv̊ten wan nv han ich von ir werden trost noh gedingen wan ich en weis wie mir sule gelingen sit ich si mac weder lâssen noh han mir ist als dem der vf den bǒm da stiget vnd niht hoher mac vnd da mitten belibet vnd ǒch mit nihte wider komen kan vnd also die zit mit sorgen hine vertribet

Mir ist als dem der da hat gewant sinen můt an ein spil vnd er da mitte verlúset vnd ers verswert ze spate ers doch verkúset also han ich zespate erkant der grossen liste die minne wider mich hat mit schonen geberden si mich zv̊ ir brahte vnd leitet mich als böse geltere tůt der wol geheisset vnd geltes nie gedahte

Min frowe sol lan nv den gewin das ich ir diene wan ich mac es miden e· doch bitte ich si das sis gerůche liden so wirret mir niht dú not die ich lidende bin wil aber si mich von ir vertriben ir schöner grv̊s scheidet mich von ir libe noh dannoch fúrhte ich mere das si mich von allen minen freuden vertribe