Versos German Stefan George Das Wort

German poem

Das Wort

by (1868–1933)

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DAS WORT

Wunder von ferne oder traum Bracht ich an meines landes saum

Und harrte bis die graue norn Den namen fand in ihrem born –

Drauf konnt ichs greifen dicht und stark Nun blüht und glänzt es durch die mark …

Einst langt ich an nach guter fahrt Mit einem kleinod reich und zart

Sie suchte lang und gab mir kund: ›So schläft hier nichts auf tiefem grund‹

Worauf es meiner hand entrann Und nie mein land den schatz gewann …

So lernt ich traurig den verzicht: Kein ding sei wo das wort gebricht.

Also available with a spoken translation into English in the reader.