German poem
Du hausgeist der um alte mauern wittert
by Stefan George (1868–1933)
Du hausgeist der um alte mauern wittert Nach schwängrung süchtig unter bogen kauert Aus trümmern daseins überbleibsel saugend: Strich deine hand auf schal- und urnenscherbe So stand fast körperhaft vor uns dein denkbild: Von goldnen säulen schlang sich blumenkette Erzbecken rauchte neben purpurlagern Verstrickt in allen formen der umarmung War milch- und rosenleib und kupferbrauner Dort schlichen zage füsse durch die pforte ... Doch wenig blieb im tag vom schattenchore Es schwand der spuk: die üppig wirren prächte Des weibes Rom mit dem die könige buhlen.
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- Drei weisen kennt vom dorf der blöde knabe
- Drunten zieht mit bunten wimpeln
- Du hast des adlers blick der froh zur sonne
- Du hast empfangen hast gegeben
- Du kamst zu mir aus einem vollen leben
- Du lehnest wider eine silberweide
- Du nennst es viel dass du zu eigen nimmst
- Du sagst dass fels und mauer freudig sich umwalden