German poem
Dünenhaus
by Stefan George (1868–1933)
Ist ein dach noch das so tiefen friedens Freien stolzes neben solcher fülle – Düster-mütigen starren gast Lud und hielt und fern oft winkte?
Wo ihr gern erforscht wann meine seele Euch umarmt · wann ihr sie ewig fliehet Sinnend wenn die schatten weich Abends über Holland sinken ..
Milde reden schmeicheln in den binsen Zu der wellen schlag · doch starke stimmen Lauern immer · wenn ihr ton Rauscht im frischen meereswinde
Schont Er keine trauer · schiffe pfeifen Städte sind voll lust und kampf: »so irrte Sonnensohn an wolken hin Starb im rasen nach dem glücke«