German poem
Keins wie dein feines ohr
by Stefan George (1868–1933)
Keins wie dein feines ohr Merkt was tief innen singt · Was noch so schüchtern schwingt · Was halb sich schon verlor.
Keins wie dein festes wort Sucht so bestimmt den trost In dem was wir erlost · Des wahren friedens hort.
Keins wie dein fromm gemüt Bespricht so leicht den gram .. Der eines abends nahm Was uns im tag geglüht.