German poem
Mit frohem grauen haben wir im späten
by Stefan George (1868–1933)
Mit frohem grauen haben wir im späten Mondabend oft denselben weg begonnen Als ob von feuchten blüten ganz beronnen Wir in den alten wald der sage träten.
Du führtest mich zu den verwunschnen talen Von nackter helle und von blassen düften Und zeigtest mir von weitem wo aus grüften Die trübe liebe wächst im reif der qualen.