German poem
Wir schreiten auf und ab im reichen flitter
by Stefan George (1868–1933)
Wir schreiten auf und ab im reichen flitter Des buchenganges beinah bis zum tore Und sehen aussen in dem feld vom gitter Den mandelbaum zum zweitenmal im flore.
Wir suchen nach den schattenfreien bänken Dort wo uns niemals fremde stimmen scheuchten · In träumen unsre arme sich verschränken · Wir laben uns am langen milden leuchten
Wir fühlen dankbar wie zu leisem brausen Von wipfeln strahlenspuren auf uns tropfen Und blicken nur und horchen wenn in pausen Die reifen früchte an den boden klopfen.
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- Wir blieben gern bei eurem reigen drunten
- Wir die als fürsten wählen und verschmähn
- Wir jagen über weisse steppen
- Wir schaun nicht mehr auf landes starre
- Wir sind dieselben kinder die erstaunt
- Wir stehen an der hecken gradem wall
- Wir werden heute nicht zum garten gehen
- Wir werden nicht mehr starr und bleich