German poem
Wohl hab’ ich Augen so klar und licht
by Taras Schewtschenko (1814–1861)
Wohl hab’ ich Augen so klar und licht, Doch seh’ ich mit ihnen kein lieb Gesicht, Doch seh’ ich, o Mutter, kein lieb Gesicht.
Wohl hab’ ich Hände so zart und warm, Doch kein liebend Wesen ruht mir im Arm, Kein Liebster, o Mutter, ruht mir im Arm.
Wohl hab’ ich Füßchen so zierlich und klein, Doch tanzen sie niemals in festlichen Reihn, Nie tanz’ ich, o Mutter, in festlichen Reihn.