Versos German Victor Blüthgen Herbsttage

German poem

Herbsttage

by (1844–1920)

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Herbstfrisch die Luft; im kahl gewordnen Wald Mit bleichem Glast gehäufte Blätter glänzen, Ein Hauch streift drüber wie von Todtenkränzen; Dies Himmelblau wie matt, wie flimmernd kalt!

Verschüchtert spielt Kaninchenbrut am Pfad: Die Welt im Sterben zeigt so fremde Züge! Sie merkt verwirrt: die Sommerlust war Lüge, Und weiß noch nicht, daß künftig Frühling naht. Victor Blüthgen.