Versos German Walt Whitman Wandl Ich Durch Die Breit Majestätischen Tage

German poem

Wandl Ich Durch Die Breit Majestätischen Tage

by (1819–1892)

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Wandl ich durch die breit majestätischen Tage des Friedens, (Denn der Krieg, der Blutstreit ist aus, und du, o grauenvolles Ideal, Nach ruhmvollem Sieg gegen gewaltige Übermacht, Folgst nun deiner Bahn, bald aber vielleicht dichteren Kriegen zu, Vielleicht um bald in furchtbarere Kämpfe und Nöte zu treten, Längere Feldzüge und Krisen, der Arbeit vor allen andern,) So höre ich um mich den Lärm der Welt, Politik, Produktion, Anerkannter Dinge Ankündigungen, Wissenschaft, Technik, Das erfreuliche Wachstum der Städte, die Flut der Erfindungen.

Ich sehe die Schiffe (sie dauern ein paar Jahre), Die gewaltigen Fabriken mit Werkführern, Arbeitern, Und höre all das akzeptiert und hab nichts dagegen.

Doch auch ich verkünde gediegene Dinge, Politik, Wissenschaft, Technik, Schiffe, Städte, Fabriken sind nicht nichts, Wie ein gewaltiger Zug, der Musik ferner Signale zuströmend, im Siegerschritt und Herrlicheres vor Augen, Ersetzen sie Wirklichkeiten -- alles ist, wie es sein soll.

Nun meine Wirklichkeiten; Was sonst ist so wirklich wie meines? Freiheit und göttliche Ausgleichung, jedes Sklaven Erlösung auf dem Antlitz der Erde, Die entzückten Verheißungen und Lichtgebilde der Seher, die geistige Welt, zeitentrotzend diese Gesänge, Und unsre Gesichte, die Gesichte der Dichter, die gediegensten Ankündigungen von allen.