German poem
Vertraut
Wie liegt die Welt so frisch und thauig Vor mir im Morgensonnenschein. Entzückt vom hohen Hügel schau ich Ins frühlingsgrüne Thal hinein.
Mit allen Kreaturen bin ich In schönster Seelenharmonie. Wir sind verwandt, ich fühl es innig, Und eben darum lieb ich sie.
Und wird auch mal der Himmel grauer; Wer voll Vertraun die Welt besieht, Den freut es, wenn ein Regenschauer Mit Sturm und Blitz vorüberzieht.