Versos German Wilhelm Hauff Turnerlust

German poem

Turnerlust

by (1802–1827)

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Dort schaut er weit in die Thäler hinaus, Dort ruft er’s froh in die Lüfte hinaus: Hurra! Hurra! Hurra! Du fröhliche Turnerlust!

Es ist kein Graben zu tief, zu breit, Hinüber mit flüchtigem Fuß! Und trennt die Ufer der Strom so weit, Hinein in den tosenden Fluß! Er teilt mit dem Arm der Fluten Gewalt, Und aus den Wogen sein Ruf noch schallt: Hurra! Hurra! Hurra! Du fröhliche Turnerlust!

Er schwingt das Schwert in der starken Hand, Zum Kampfe stählt er den Arm; O dürft’ er’s ziehen fürs Vaterland! Es wallt das Herz ihm so warm. Und sollte sie kommen, die herrliche Zeit, Sie fände den tapfern Turner bereit. Hurra! Hurra! Hurra! Wie ging’s dann mutig in Feind!

So wirbt der Turner um Kraft und Mut Mit Frührots freundlichem Strahl, Bis spät sich senket der Sonne Glut Und Nacht sich bettet im Thal; Und klingt der Abendglockenklang, Dann ziehn wir nach Haus mit fröhlichem Sang: Hurra! Hurra! Hurra! Du fröhliche Turnerlust!