German poem
Knabe und Schmetterling
by Wilhelm Hey (1789–1854)
Kn. Schmetterling, kleines Ding, sage wovon du lebst, daß du nur stets in Lüften schwebst? Schm. Blumenduft, Sonnenschein, das ist die Nahrung mein.
Der Knabe der wollt ihn fangen. Da bat er mit Zittern und Bangen: Lieber Knabe, tu es nicht, laß mich spielen im Sonnenlicht. Eh vergeht das Abendrot, lieg ich doch schon kalt und tot.