German poem
Mäuschen
by Wilhelm Hey (1789–1854)
Frau. Mäuschen, was schleppst du dort mir das Stück Zucker fort? M. Liebe Frau, ach vergib, habe vier Kinder lieb; waren so hungrig noch. Gute Frau, laß mirs doch.
Da lachte die Frau in ihrem Sinn und sagte: Nun, Mäuschen, so lauf nur hin! Ich wollte ja meinem Kinde soeben auch etwas für den Hunger geben. Das Mäuschen lief fort, o wie geschwind! Die Frau ging fröhlich zu ihrem Kind.