German poem
Schlittschuhlaufen
by Wolfgang Müller von Königswinter (1816–1873)
Der Winter geht so starr und kalt, Der Teich ist festgefroren, Frischauf die Schlittschuh angeschnallt, Die Pelze um die Ohren!
Wir gleiten hin, wir gleiten her Auf spiegelglattem Eise, Wir schwingen uns die Kreuz und Quer Und schlingen unsre Kreise.
Und plumpst auch Einer ’mal dahin, Das darf nicht scheu ihn machen, Er stehet auf mit frischem Sinn Und er beginnt zu lachen.
Er mischt sich wieder in die Reihn Und läuft in Freude weiter, Denn auf dem Eis, da muß man sein Recht munter, frisch und heiter.