German poem
Wer Gelder eingetrieben
by August von Platen-Hallermünde (1796–1835)
Wer Gelder eingetrieben, Durchbebt die Nacht vor Dieben; Mir, der ich nichts besitze, Vergeht sie nach Belieben. Es dunkeln zwar die Lüfte, Doch sind sie rein geblieben; Da senkt des Himmels Wagen Der Sterne heil'ge Sieben. O lernt die Welt beschauen, Dann lernt ihr auch sie lieben! Bemächtigt euch der Tage, Die Jedem schnell zerstieben! Die Welt ist eine Tafel, Noch viel ist unbeschrieben.
More by August von Platen-Hallermünde
- Wenn ich nur minutenlange deines Blicks genossen hätte
- Wenn ich so viele Kälte dir verzeihe
- Wenn tiefe Schwermut meine Seele wieget
- Wenn unsre Neider auch sich schlau vereinen
- Wer hätte nie von deiner Macht erfahren
- Wer in der Brust ein wachsendes Verlangen
- Wer möchte sich um einen Kranz bemühen
- Werden je sich feinde Töne