Versos German Charles Baudelaire Die Tonkunst

German poem

Die Tonkunst

by (1821–1867)

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Die töne erfassen mich oft wie ein meer Zu meinem bleichen sterne Ob im äther weit ob im nebel schwer Steur ich ins ferne.

Die brust hervorgekehrt und die lunge Wie ein segel gefüllt Ersteig ich die wellenberge im sprunge Die mir das dunkel verhüllt.

Alle regungen kommen mich an Eines schiffs in gefahren: Der gute wind wie der tolle orkan

Wiegt mich am unmessbaren Abgrund – oft auch spiegel nur platt und breit Meiner untröstlichkeit.