Versos German Conrad Ferdinand Meyer Einem Tagelöhner

German poem

Einem Tagelöhner

by (1825–1898)

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Lange Jahre sah ich dich Führen deinen Spaten, Und ein jeder Schaufelstich Ist dir wohlgeraten

Nie hat dir des Lebens Flucht Bang gemacht, ich glaube – Sorgtest für die fremde Frucht, Für die fremde Traube.

Nie gelodert hat die Glut Dir in eignem Herde, Doch du fußtest fest und gut Auf der Mutter Erde.

Nun hast du das Land erreicht, Das du fleißig grubest, Laste dir die Scholle leicht, Die du täglich hubest!